Copper Alloys 2026: Kupferverband bringt 130 Fachleute aus 15 Ländern nach Düsseldorf


Der Kupferverband hat gemeinsam mit den Forschungsinstituten RISE und Swerim die internationale Fachtagung Copper Alloys 2026 in Düsseldorf ausgerichtet. Am 29. und 30. September 2026 kamen mehr als 130 Fachleute aus 15 Ländern zusammen. Im Zentrum standen 35 Fachvorträge zu neuen Kupferwerkstoffen und deren Weiterentwicklung.
Die wichtigsten Punkte der Copper Alloys 2026 im Überblick
- Ein neues europäisches System für Materialien im Kontakt mit Trinkwasser war zentrales Thema.
- Bleireduzierung und bleifreie Legierungen standen im Mittelpunkt mehrerer Sitzungen.
- Machine-Learning-Ansätze und additive Fertigungsverfahren für Kupferwerkstoffe wurden vorgestellt.
- Die nächste Ausgabe der Konferenzreihe ist für 2028 in Stockholm angekündigt.
Was der Kupferverband mit der Konferenz erreicht hat
Mit der zweitägigen Veranstaltung hat der Kupferverband Forschung und Industrie an einen Tisch gebracht. Die 35 Fachvorträge deckten ein breites Themenspektrum ab: Materialverständnis, Legierungsentwicklung, additive Fertigung sowie Produktion und Verarbeitung von Kupferwerkstoffen. Auch Nachhaltigkeit und Rohstoffversorgung waren Konferenzthemen.
Ein Schwerpunkt lag auf der Reduzierung von Blei in Kupferlegierungen. Dazu passte ein weiteres zentrales Thema: ein neues europäisches Regelwerk für Materialien, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen. Korrosion, Oberflächeneigenschaften und Elektrifizierung ergänzten das Programm als eigene Sitzungsthemen.
Wer hinter der Copper Alloys steht, in Zahlen
Organisiert wird die Konferenzreihe Copper Alloys alle zwei Jahre vom Kupferverband zusammen mit den schwedischen Forschungseinrichtungen RISE und Swerim. Die Ausgabe 2026 in Düsseldorf zählte über 130 Teilnehmer aus 15 Ländern und bot mit 35 Fachvorträgen ein dichtes Programm an zwei Tagen.
Am Abend des ersten Konferenztags gehörten ein geführter Spaziergang durch Düsseldorf samt Networking-Dinner zum Rahmenprogramm. Solche Formate sollen den fachlichen Austausch über die Vortragssäle hinaus fortsetzen.
Wie digitale Methoden Kupferlegierungen verändern
Mehrere Vorträge der Copper Alloys 2026 widmeten sich digitalen Werkzeugen für die Werkstoffentwicklung. Vorgestellt wurden Machine-Learning-Ansätze, mit denen sich Kupferlegierungen gezielter optimieren lassen, sowie neue additive Fertigungsverfahren für Reinkupfer und Kupferlegierungen. Ergänzt wurde das Programm durch Beiträge zu Kupferrückgewinnung und zu Life-Cycle-Betrachtungen, die den gesamten Lebensweg eines Werkstoffs einbeziehen.
Was die Entwicklungen für Kunden und Industrie bedeuten
Für Hersteller und Anwender von Kupferwerkstoffen liefert die Tagung konkrete Anknüpfungspunkte: Ein europäisches System für Trinkwasser-Materialien betrifft unmittelbar Hersteller von Armaturen und Rohrleitungen. Bleifreie Legierungen rücken wegen gesetzlicher und technischer Anforderungen stärker in den Fokus der Produktentwicklung.
Auch digitale Entwicklungsmethoden wie Machine Learning dürften die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie verändern, wenn neue Legierungen künftig schneller und zielgerichteter entstehen.
Der Blick nach vorn: Copper Alloys 2028 in Stockholm
Die nächste Ausgabe der Konferenzreihe ist für 2028 in Stockholm angekündigt. Damit setzen der Kupferverband, RISE und Swerim den zweijährigen Rhythmus der Copper Alloys fort und wollen Forschung und Industrie erneut zusammenbringen.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.

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